Zusammenfügen von PTP-Strecken

  • Ein Sonntagsbeitrag!

    In meiner Rubrik "Größenwahn" war es bereits möglich auf PTP-Maps von Hamburg über Berlin - Saalfeld - Nürnberg nach München zu fahren. Durch den nachträglichen Erwerb der Strecke "Berlin-Halle" entstand eine neue Situation. Man könnte ohne Richtungswechsel in Leipzig, über Halle fahren. Daher habe ich das Projekt nochmal gebaut, mit beiden Möglichkeiten, also über Leipzig oder Halle. 1. Strecke Berlin-Halle mit Erfurt-Halle verknüpft. 2. Leipzig-Saalfeld in Erfurt-Halle verklinkt. 3. Ebenso Leipzig-Berlin und Halle-Berlin. Naaaanuuuu.....

    ...nicht jeder hat zwei Leipzig's, ich muß mich nun für eines entscheiden. Das obere Leipzig gehört zu "Saalfeld-Leipzig", das Untere zu Berlin-Leipzig. Ich habe bereits ungenutzte Randboards entfernt, werde die Saalfelder Strecke in Leipzig-Leutzsch enden lassen, den Hbf von der Berliner Map "künstlich" anbinden. Da die Stadtgebietseinfahrten nur detailliert für die jeweils aktive Strecke dargestellt werden, habe ich mich für diese Lösung entschieden. Mit der zusätzlichen S-Kurve zwischen Leutzsch und Hbf wird die Strecke 4 Baseboards länger. - Um dem Ärger der ruhesuchenden Leipziger im Auenseepark Luft zu machen, bin ich bereit, der quer durch diesen Park verlaufenden S-Kurve, Lärmschutzwände zu spendieren.:saint: Hier noch das gesamte Streckenteilungsprojekt. Eine bessere Ansicht ist in TS2010 nicht möglich.

    Natürlich kann man jetzt auch in München "Kopf machen" und nach Garmisch bzw Innsbruck weiterfahren.

    Nur das Aufteilen der einzelnen Strecken in verschiedene Route-Layer ließ ein derartiges Projekt zu. Die Gesamtgröße von Map+Session beträgt z.Z. 995 MB. Es steht noch der Anbau der Strecke "München-Stuttgart"+"Dresden-Nürnberg"+"Leipzig-Dresden" in Frage!? Ich weiß schon, das der entstehende Ring "Leipzig-Dresden-Nürnberg-Saalfeld-Leipzig" ein unlösbares Ortungsproblem herzaubert. Die beiden entstehenden Nürnbergs liegen ca. 150 Baseboards schräg auseinander. Der Leipzigfehler mit 5 Boards senkrecht und einem Board waagerecht ist dagegen kompromissbereit lösbar.

    Jetzt noch die "neue" Verbindung dekorieren und fertig...

    Durch das noch doppelt vorhandene Leipzig-Plagwitz, ist der Ursprungsfehler noch erkennbar.

    LG Frank

  • Aus einem Thema heraus, den richtigen Bereich und Thread zu wählen, ist irgendwie schwierig. Die nachfolgenden Screenshots beziehen sich auf den vorangegangenen Post.

    Die ersten neu programmierten Linien erreichen Leipzig. Hier kann es zu einer sechsfachen parallelen Aus- und Einfahrt kommen.

    Der Taurus wird in wenigen Sekunden durch die Bahnhofsbuchhandlung fahren. Seit Corona-Zeiten wird der Publikumsverkehr signalgesteuert... (Das ist die versteckte Wendeschleife von Gleis24 zu Gleis2)

    Rechts: Die Verbindungsstrecke der Erweiterung wegen dem Trans-DEM Fehler (4 Platten Nord-Süd) zwischen Lpz-Möckern-Lpz-Leutzsch

    Einschwenken auf die Originalstrecke.

    Rechts: Jib Jas! - Der nachfolgende ICE hat schon mit Lichthupe gedroht. E18 am Abzweig Erfurt/Saalfeld

    Dicht gefolgt, der Drängler auf der Saalebrücke am Abzweig

    Rechts: Mangels passender Steuerwagen kommen die tollsten Konstellationen zustande

    LG Frank

  • Wurde beim Verbauen des Signals geschlafen oder soll das Signal am Gleisende stehen?


    Der Taurus wird in wenigen Sekunden durch die Bahnhofsbuchhandlung fahren. Seit Corona-Zeiten wird der Publikumsverkehr signalgesteuert... (Das ist die versteckte Wendeschleife von Gleis24 zu Gleis2)

    Aus betrieblicher Sicht, ist der Kopfbahnhof Leipzig in den ersten 5 und letzten 5 Gleisen ein Durchgangsbahnhof. Gleise 1-5 und 21-25 sind hinter dem Bahnhof verbunden. Damit ist jede Linie doppelt programmiert, einmal für Wendezüge, zum Anderen für Einrichtungszüge. Ein automatisierter Lokwechsel hat bis jetzt noch nicht zufriedenstellend funktioniert.

    Ich hätte auch ein invisible Signal setzen können. Der Einfahrbahnsteig, die Verbindungskurve und der Ausfahrbahnsteig sind 3 Blöcke. Die werden gebraucht, um den eventuell verkürzten Linientakt wiederherzustellen. Bei 1000km Strecke, einem Linientakt von 30min, kommen Zeitverschiebungen im Takt zustande, die sich mit einfachen Wartezeiten nicht korrigieren lassen. Die Taktkorrektur funktioniert so: Einfahrbahnsteig - Aussteigen 1min+"Warte bis nicht mehr rot" Regel, im 2.Block (Verbindungskurve) Warte 5min+"Wbnmr" Regel, 3.Block Ausfahrbahnsteig - Lade Passagiere 10min. Das Durchfahren mit einem Zug dauert fast 20min, der resultierende Mindestzugabstand beträgt mindestens 12min. Ein "aufgelaufener Zug" wird damit aufgehalten. Heute habe ich auch München so umgebaut. Jetzt ist der große Ring ca.1500km lang. (Berlin-Innsbruck) Alle "Belebungslinien" fahren über Portale, nur kurze Relationen. Der Zug für die Führerstandsmitfahrt braucht ca.16 Stunden für seinen Ring. Für die "Belebung" stehen 300 Züge im Einsatz, von denen zeitgleich zwischen 20-40 fahren. Insgesamt sind 450 Fahrer vergeben, also 450 Tfzge. Davon sind 40 Züge Tram,+S- und U-Bahn der größeren Orte. Bis auf den Berliner Nahverkehr sind alle anderen Züge dieser Art über Portale in allen Großstädten im Einsatz (Leipzig,Halle,Nürnberg,München), in einer Kette. Die interaktiven Industrien des Berliner Westhafens bedienen den Leipziger Flughafen. Kerosin und Diesel soll zukünftig von Leuna geholt werden. Allgemeine Güter bleiben Auftrag des Westhafens.

    .....und Nachts kommt ab und zu mal ein Zug vorbeigesprungen. (Springbildbetrieb)

    Im Editor war noch alles hell beleuchtet. Jetzt nach 6 Stunden Spiel, sieht es eher düster aus?

    Der PTP-Hauptbahnhof in Berlin ohne Beleuchtung. Ich hab das Bild weggelassen, ist sowieso nichts zu sehen.

    Später werde ich eine kleine Kreisbahn um den virtuellen Weihnachtbaum fahren lassen. Natürlich ruckelfrei - versteht sich von selbst, zum Entspannen der Augen.

    ...und Grüße von mir