Man muss aber auch klar sagen das die Medizinische Versorgung sicher auch nicht auf dem mitteleuropäischen Stand ist. Von demokratischen Verhältnissen und Arbeitnehmerrechten (die mir als Betriebsrat zb sehr wichtig sind) will ich gleich gar nicht sprechen. Aber es ist schön wenn es dir gefällt, für mich wäre es nichts.
Falls Ihr Lust auf was NEUES habt im Leben.....
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das die Medizinische Versorgung sicher auch nicht auf dem mitteleuropäischen Stand ist
Das halte ich fuer ausgemachten Unsinn. Die Versorgung ist deutlich besser und um einiges billiger!
Arbeitnehmerrechten
Na die sind bei uns aber wirklich beispielhaft ... Frag mal Auslieferer, DHL, Amazonmitarbeiter u.v.a. Ich glaube die denken da deutlich anders.
für mich wäre es nichts
Fuer mich auch nichts. Und zwar aus einem einzigen Grund. Thailand ist zwar offiziell eine parlamentarische Monarchie, das Sagen hat aber das Militaer. D.h. alle Deine "Rechte", Dein Besitz, Dein Aufenthaltsstaus kann Dir JEDERZEIT genommen werden ...
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Fuer mich auch nichts. Und zwar aus einem einzigen Grund. Thailand ist zwar offiziell eine parlamentarische Monarchie, das Sagen hat aber das Militaer. D.h. alle Deine "Rechte", Dein Besitz, Dein Aufenthaltsstaus kann Dir JEDERZEIT genommen werden ...
Alles richtig was Du schreibst Mick, ......man ist hier ein Gast als Ausländer in Thailand und dessen sollte man sich auch bewusst sein.
Wer hier als Ausländer glaubt er kann den Einheimischen seine fremde Kultur aufzwingen, wer kriminelle Handlungen begeht, oder wer dem Land Thailand nur Geld kostet, der wird hier konsequent ausgewiesen.
Wer hier Devisen ins Land bringt, oder wer einer aus Thaisicht für Thailand nützlichen Tätigkeit als Experte mit Arbeitserlaubnis nachgeht, und wer sich wie ein Gast in einem anderen Land benimmt, der ist hier sehr gerne gesehen. Egal ob als Tourist, oder als dauhaft hier lebender Ausländer.
Einen rechtlichen Anspruch darauf hier dauerhaft leben zu dürfen als Gast, den hat man als Ausländer nicht.
Auf der anderen Seite wurde hier bisher noch nie jemand des Landes verwiesen als Gast, wenn er sich an die Spielregeln gehalten und er ein gültiges Visa hatte. Mir wurde gerade erst ein neues 10 Jahre gültiges "LTR-Visa Wealthy Pensioner" ausgestellt, weil ich zu jenen gehöre die hier als Dauergast im Land sehr willkomen sind.
Wer mit diesen Regeln der Thais nicht einverstanden ist soll in seinem Heimatland bleiben, wo er Einheimischer und nicht Gast eines anderen Landes ist.
So einfach ist das.
l.g. Christian
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Wer hier als Ausländer glaubt er kann den Einheimischen seine fremde Kultur aufzwingen, wer kriminelle Handlungen begeht, oder wer dem Land Thailand nur Geld kostet, der wird hier konsequent ausgewiesen.
Davon können wir hier nur träumen.

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"....Wer mit diesen Regeln der Thais nicht einverstanden ist soll in seinem Heimatland bleiben, wo er Einheimischer und nicht Gast eines anderen Landes ist.
So einfach ist das."
Das sollten sich Verantwortliche (nicht nur) bei uns zur Handlungsmaxime machen!
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Das man sich als "Gast" an die Regeln halten sollte, setze ich natürlich vorraus und da bin ich voll inhaltlich bei euch. Würde ich mir bei uns in Österreich auch mehr wünschen.
Kassiopeija ....das sind sehr umfangreiche Themen die Du da ansprichst, die man nicht in 3 Sätzen beantworten kann.
- Was die Arbeitnehmerrechte/Betriebsräte anbelangt hast Du Recht, ....die sind in Europa viel stärker ausgeprägt, mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Ich kann Dir als langjähriger CEO sagen, dass die Löhne ohne Gewerkschaften in Europa ca. 50% höher wären. Das hat damit zu tun weil die Nachfrage nach Arbeitnehmern ohne die ganzen Einschränkungen und Regularien sehr viel höher wäre, da alle Unternehmen gechäftlich ganz anders aggieren könnten. Diese erhöhte Nachfrage nach Arbeitnehmern treibt sowohl die Löhne als auch die Arbeitsbedingungen in ganz andere Höhen, als das jemals eine Gewerkschaft tun kann.
Gewerkschaften in allen Betrieben dazu geführt, dass die Arbeitnehmer Null Kaufkraftzuwachs hatten in den letzten 25 Jahren, während die Unternehmenswerte steil nach oben gegangen sind. ( siehe Börsenwerte )
Das halte ich dann doch für ein Gerücht bzw nicht ganz korrekt. Natürlich kann ich es als österreichischer Gewerkschafter nur aus österreichischer Sicht beurteilen, da ich mich bislang noch wenig mit internationalen Gewerkschaften oder Gewerkschaften zb in Deutschland befasst habe. Ich kann aber sagen das Gewerkschaften in Österreich anders funktionieren als zb in Deutschland. Nicht umsonst gibt es das seit Jahrzehnten bewährte System der Sozialpartnerschaft in Österreich wo AG und Gewerkschaften gemeinsam Kollektivverträge für die jeweiligen Branchen aushandeln Jahr für Jahr. Auch viele Errungenschaften gäbe es ohne Gewerkschaften gar nicht, wie zb Urlaubs und Weihnachtsgeld (werden in den Kollektivverträgen verhandelt), Anspruch auf Urlaub (fünf Wochen im Jahr in Österreich, in manchen Branchen, wie in meiner (Sozialbereich), sogar sechs), 8h Tag, massgebliche Beteiligung an der Einführung der Sozialversicherung (Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung), Mindestlöhne, Soziale Absicherung (Einführung Karenzurlbaub oder Karenzzeiten für Kindererziehungszeiten). Gewerkschaften in Österreich haben sich auch massiv dafür eingesetzt für die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, dadurch entstand das Jugendeinstellungsgesetz in Österreich. Lehrlingsfreifahrt - kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Lehrlinge.
Wie gesagt ich kann nicht beurteilen wie das in Deutschland aussieht, für Österreich kann ich bestätigen das die Gewerkschaften viele wichtige Errungenschaften für die Gesellschaft und Menschen in diesem Land erreicht haben. Vieles davon sehen viele Österreicher:innen als selbstverständlich, allerdings ohne den Einsatz der Gewerkschaft gäbe es sie nicht. Gewerkschaften sorgen für ein Gleichgewicht, leider ist es nicht immer ordentlich ausgeglichen, aber wir setzen uns dafür ein es besser zu machen. Und natürlich haben auch wir Gewerkschafter Interesse daran das Unternehmer auch gut wirtschafen können und Erfolge erziehlen, schließlich wollen wir ja auch das Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das ist nicht immer leicht, da unser Hauptaugenmerk auf den Interessen der Arbeitnehmer:innen liegt.
Edit: Hab nun gegoogelt nach den Unterschieden Deutschland - Österreich: In Österreich sind Gewerkschaften im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) organisiert, der eine Dachorganisation für verschiedene Einzelgewerkschaften ist. In Deutschland gibt es mehrere große Gewerkschaftsverbände, wie den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der mehrere Einzelgewerkschaften umfasst. Ein wesentlicher Unterschied liegt im Organisationsgrad: In Österreich ist der ÖGB traditionell stärker verankert und hat eine höhere Mitgliederzahl prozentual zur Bevölkerung als die deutschen Gewerkschaften, obwohl auch dort der Organisationsgrad rückläufig ist.
Weitere Unterschiede:
In Österreich können Arbeiter und Angestellte jeweils einen eigenen Betriebsrat wählen, während in Deutschland der Betriebsrat immer für das gesamte Unternehmen gewählt wird.
In Österreich profitieren alle Arbeitnehmer von Kollektivvertragserhöhungen, während in Deutschland in der Regel nur Gewerkschaftsmitglieder von solchen Erhöhungen profitieren.
Kündigungsschutz:
Der Kündigungsschutz ist in Österreich weniger ausgeprägt als in Deutschland, was bedeutet, dass Arbeitnehmer in Deutschland leichter vor ungerechtfertigten Kündigungen geschützt werden können.
Streikkultur:
In Österreich haben politische Streiks eine hohe gesellschaftliche Legitimität, während in Deutschland Streiks eher als Arbeitskampfmittel angesehen werden.
Organisationsgrad:
Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist in Österreich traditionell höher als in Deutschland, auch wenn er in beiden Ländern rückläufig ist.
Aufbau:
Der ÖGB ist als Dachverband organisiert, während der DGB in Deutschland ebenfalls ein Dachverband ist, aber mit verschiedenen Einzelgewerkschaften darunter.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gewerkschaftslandschaft in Österreich und Deutschland zwar ähnliche Ziele verfolgt, aber in Bezug auf Organisation, Mitgliederstruktur, Tarifverhandlungen und Kündigungsschutz unterschiedliche Schwerpunkte setzt, wie die Arbeiterkammer Vorarlberg berichtet.
Was ich allerdings schon glaube ist, das Thailand ein wunderschönes Land ist und ich es gerne einmal als "Urlaubsgast" besuchen möchte und werde.