[Lösung] "Warning: The texture 'black.tga' is a uniform color.

  • Moin zusammen,


    beim Durchstöbern des Auranforums habe ich heute morgen in dem neuen Blog für Content-Entwickler einen sehr interessanten Artikel zum Thema Materialtypen gefunden.


    Materialtypen, was ist das denn?
    Trainz unterstützt verschiedene Materialtypen, wie z.B. "notex" (keine Bitmap-Textur), "onetex" (einfache Bitmaptextur), "tbumptex" (Bitmaptextur + Relieftextur / Bumpmap) etc. Einie Liste aller Typen findet sich im TrainzDev Wiki.
    Der Exporter für gmax prüft beim Exportvorgang welche Materialkanäle verwendet wurden, wodurch die Deklaration der Materialtypen für den Content-Ersteller nicht transparant war.
    Bei den neueren Exportern für 3dsMax ist dieser Automatismus nicht vorhanden, sodass der Content-Ersteller volle Kontrolle über seine verwendeten Materialien hat - aber auch die damit verbundenen Risiken beachten muss.
    Bei 3dsMax müssen nun die Materialien mit z.B. materialname.m.onetex benamt werden, damit der CMP das Material im Mesh in diesem Fall als einfache Textur identifizieren kann.


    Mit dem SP1 für TS12 wurde die Validierungsfunktion stark erweitert und ist nun deutlich kleinlicher als vorher.
    Unter anderem merkt der CMP, ob Texturen nur einfarbig sind und reagiert mit einer Warnmeldung:

    Quote

    Warning: The texture 'black.tga' is a uniform color


    Viele Content-Ersteller verwenden z.B. bei ihren Schattenmeshes 8x8 Pixel große TGA-Files, die einfarbig Schwarz sind. Daraus resultieren im CMP nicht gefährliche, aber unschöne Warnmeldung. Die Entwickler bei Auran weisen nun (endlich) darauf hin, dass man für ein Shadowmesh auch sehr gut den Materialtyp "notex" und die Materialfarbe schwarz verwenden kann.
    Dadurch muss die GPU mindestens eine Textur weniger laden wodurch die Performance des Simulators global betrachtet verbessert werden kann.


    Ich wusste zwar schon länger von der Existens des "notex-Materials" aber auf den Gedanken es auch für Schattenmeshes einzusetzen, hat mich erst der Artikel aus dem oben genannten Blog gebracht.


    Für alle, die den originalen Artikel noch einmal lesen wollen, hier der Link


    BTW
    In dem Artikel ist die die Rede von "collision meshes". Daraus könnten sich in Zukunft neue spannende Szenarien für Content-Ersteller ergeben…


    Gruß
    Sachsenbahner