Moin moin von der Küste,
Heute berichte ich über Streckenabschnitt Zittau Vorstadt - Olbersdorf Oberdorf mit dem dazwischen liegendem Haltepunkt Olbersdorf Niederdorf.
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Wir starten unsere Reise im Bf Zittau Vorstadt. Unser Zug steht schon an Gleis 1 bereit zur Abfahrt.
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Die Ausfahrt aus Zittau Vorstadt ins Zittauer Gebirge liegt in einer ordentlichen Steigung. Hier befanden sich einst auch zahlreiche Gleisanschlüsse zu den am Bahnhof befindlichen Industrieanlagen, von jenen heute kaum oder gar nix mehr zu finden ist.
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Wir werfen nochmals eine Blick zurück auf das Stadtpanorama von Zittau mit seinen zahlreichen Kirchen.
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Ab Zittau wird die Landschaft etwas weitläufiger und ländlicher. Zahlreiche Wiesen, Felder , kleine Gehöfte und vor allem sehr viele Birken säumen die Strecke.
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Olbersdorf Niederdorf ist erreicht. Vor erreichen des kleinen Haltepunktes, müssen noch einige kleine unbeschrankte Wegübergänge laut Läutend und Pfeifend passiert werden.
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Kurzer Halt für unseren Zug am Haltepunkt Olbersdorf Niederdorf und Zeit für den Heizer das Feuer im Kessel für den nächsten steigungsreichen Streckenabschnitt vorzubereiten. Die Züge halten hier nur bei Bedarf.
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Wir fahren weiter in Richtung Olbersdorf Oberdorf.
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Nahe den Ortsteilen von Olbersdorf lag bis zur Wende ein großer Braunkohletagebau. Dieser sollte einst für das Aus dieser schönen Sächsischen Schmalspurbahn sorgen und war zu DDR Zeiten bereits beschlossen, um an die großen Mengen der unter Tage liegenden Braunkohlevorkommen zu gelangen die sich leider auch unter der Trasse der Schmalspurbahn befinden.
Der Wende ist es zu verdanken, das es zum Ende des Tagebau kam und dies zur Rettung der Bahn führte. Heute befindet sich im ehemaligen Tagebau ein Naherholungsgebiet, bekannt als Olbersdorfer See.
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Bis Olbersdorf Oberdorf ist es nicht mehr weit.
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Allen Kennern der Zittauer Schmalspurbahn bestens bekannt, Die Talbrücke in Olbersdorf.
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Die 124 m lange Olbersdorfer Brücke bei Kilometer 6,55 ist heute das einzige größere Brückenbauwerk der Schmalspurbahn. Das Bauwerk wurde 1913 zusammen mit dem zweigleisigen Ausbau realisiert. Die Brücke entstand, weil die niveaugleiche Kreuzung mit der vielbefahrenen Olbersdorfer Dorfstraße zum Verkehrshindernis geworden war.
Eine erste Sanierung des Bauwerks erfolgte 1971 und 1976 wurde der Brückenträger des zweiten Streckengleises entfernt. 1999 wurde die Brücke erneut saniert.
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Vor erreichen des Bahnhof Olbersdorf Oberdorf säumen zahlreiche kleine unbeschrankte Zufahrten zu einigen Gehöften die Strecke.
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Der Bahnhof Olbersdorf Oberdorf ist erreicht. Früher hieß er Zeißigschenke, benannt nach dem gleichnamigen Gasthof, der einst neben dem Bahnhofsgebäude in Richtung Bertsdorf stand. Bis hierher gab es reichlich Güterverkehr zum Holzimprägnierwerk Olbersdorf (vormals Katz & Klumpp), welches zwei Gleisanschlüsse hatte: „Unterholz“ (im Bf) und „Oberholz“ (auf freier Strecke gen Bertsdorf). Seit April 2012 finden im Bahnhof wieder planmäßige Zugkreuzungen statt, wofür er mit Rückfallweichen ausgestattet wurde. Übrigens zweigte ab 1949 im Bahnhof Olbersdorf-Oberdorf eine 2,4 Kilometer lange Anschlussbahn nach Norden zum Tagebau ab. 1970 wurde sie stillgelegt und abgebaut.
Fortsetzung folgt. Bis dahin und Schöne Grüße
Stefan